Montag, 22. Februar 2010
Noch ein Bandintermezzo
Heute muss ich mal eine Lanze für meine kleine Landeshauptstadt brechen, denn nicht nur die Indiemetropole im Norden hat großartige Bands zu bieten. Nein, manchmal muss man einfach mal wieder in die Heimat abtauchen, um sich gute und ehrliche Mukker geben zu können. Ein schöner Abend, mit zwei Acts, die ich wie so oft meiner besseren Hälfte verdanke. Wenn Du nicht wärst, was wär mir nicht schon alles entgangen, ick liebe Dir!

Und mit der Vorstellung der Band kann ich gleich noch Werbung für einen klasse Autor machen, der nicht nur als Musikredakteur, sondern auch als Wortjongleur in mittlerweile 4 Romanen eine gute Figur macht:



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alexamsterdam
indie|pop
A long way up

(...)Indie | Pop nennen die beiden auf Flyern und Plakaten ihre Musik, ohne Bindestrich geschrieben, als gleichberechtigte Brüder. Und tatsächlich kommen hier diese beiden Welten zusammen, ästhetisch wie logistisch. „Indie“ sind a², weil sie bislang mit dem Fleiß kanadischer Holzfäller absolut alles selber machten. Platten, Booking, PR… weswegen sie seit der Bandgründung 2006 ein Album, eine EP sowie über 300 Konzerte vorweisen können, u.a. als Support für Kettcar, Keith Caputo, Gisbert zu Knyphausen Kilians oder auch Auletta. „Pop“ sind a², weil sie es schaffen, sich ohne fremdes Label Airplay bei Eins Live, NDR 2 oder Radio Fritz zu erkämpfen, sich die Bühne ohne Berührungsängste mit Heinz Rudolf Kunze oder Fool’s Garden zu teilen und die Presse sie zunehmend begeisterter von a² ist, wie z.B. das Musikmagazin Visions, die “The die is cast” zum Demo des Monats Oktober 2009 kürten! „Indie“ sind a², weil ihre Songs durch bittere Melancholie, herzhaften Anschlag und äußerst knusprigen Gesang Kante und Tiefe erhalten. „Pop“ sind a², weil ihre Melodien das Herz öffnen und sich auch außerhalb der Clubs bestens dafür eignen, das Leben von Menschen auf Autobahnen und Auslandsflügen zu begleiten. Auf der brandneuen EP „The Die Is Cast“ findet diese songwriterische Klasse endlich ihren angemessenen Rahmen. In voller Bandbesetzung mit Kay Wrede am Bass, Stephan Großer am Schlagzeug sowie Reinhard Horn an den Streichinstrumenten eingespielt, erstrahlen die Songs im Gegensatz zum schroffen Debütalbum „Stillness Of A Moment“ erstmals in transparenter Klarheit. Transparent, aber nicht glatt, was auch dem Meistermischer Manni Struck zu verdanken ist, der genau wie a² zwischen den Stühlen von Garage und Glanz steht: Er hat einerseits schon Die Toten Hosen und andererseits Mike Oldfield aufgenommen.
Man höre, wie die Pianomelodie in „Saviour“ Coldplay oder Travis Konkurrenz macht oder „Emma“ die zu Recht oft zitierte Landstraße für die so schmerzliche wie befreiende Fahrt öffnet, die man antritt, wenn man soeben eine Beziehung hinter sich gelassen hat. Man höre, wie diese Band einerseits in Trauer tröstet und andererseits mit „Face The Sun Again“ und „Liar, Liar“ dynamisch-rotzigen Rock einspielt, der auch in der Garage oder im Vorprogramm von Oasis,
den Strokes oder Sugarplum Fairy funktionieren würde. (...) Ich liebe sie. Versuchen Sie’s auch mal!"

Oliver Uschmann
http://www.hartmut-und-ich.de/


http://www.alex-amsterdam.de/cms/index.php?option=com_frontpage&Itemid=1

Nächster Termin: 28.02.10 im Logo in Hamburg, unbedingt hingehen und mitrocken! (bin auch da wenn ichs schaff, ist mein Rückreisetag, da wirds meistens spät)


Im Vorprogramm spielte Nadine Beneke, wunderschöner -ich nenns jetzt einfach mal so- Piano Pop oder wars doch eher Soul? Egal auf jeden Fall sehr atmosphärisch und schön. Macht Euch selbst ein Bild ;-)
http://www.myspace.com/nadinelamignonne

Nächster Termin: 22.04.10 People in Düsseldorf, unbedingt hingehen und genießen! (bin ich leider in Hamburg)

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