Donnerstag, 17. Februar 2011
(D)eppendorfleben
Ich hab ja nicht nur in Löchern auf der Schanze und der Veddel gewohnt, sondern auch ganz feudal im reichsten Viertel der Stadt. Also kommt und folgt mir durch mein kleines Schloß, das mich zwei Monate im letzten Jahr beherbergte.

Zuerst das komfortable Duschklo mit Trockner.




Zwar ohne Fenster, aber dafür mit professioneller Air Condition.



Als diese nach zwei Tagen Aufenthalt röchelnd verstarb, wurde sie sofort fachmännisch repariert, was wiederum 2 Tage hielt. Der sich über Jahrzehnte, wegen der schlechten Lüftung des Raumes, gebildete Schimmel wurde sofort professionell ... übermalt.

Auch die Nasszelle bestach durch Komfort, im Falle plötzlicher Bedürfnisse lies sich eine Schwester fürs leibliche Wohl rufen.




Die Toilette verfügte über einen äusserst flexiblen Sitz, der sich den Bedürfnissen des Toilettengängers perfekt anpasste.



Der Wohnraum verzauberte durch das koplett raumeinnehmende King Size Bett, mit den gefühlten Maßen 1,0 x 2,0 m, ein Traum für kuschelige Nächte zu zweit.



Dieses dünstete fürs historienbewusste Bewohner die Körpergerüche aller vorherigen Mieter aus, weshalb wir es durch ein Zwischenlaken ein wenig abschirmten.

Die Farbe der Wände verströmte den wohligen Geruch von ... altem Gummi.




Auch der Balkon war top gepflegt, mit teuersten Grünpflanzen versehen, und wurde zum Schutz des Mieters durch eine massive Stahlplatte abgeschirmt, falls sich im Hof wiedermal ein Selbstmordattentäter in die Luft sprengte.



Auch im Hausflur des dritten Stocks wurde durch perfekt installierte Notausgangsbeschilderung Sicherheit groß geschrieben.

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nach langer Abwesenheit...
...möchte ich im ersten Post mit einem Bild vom Weihnachtsmarkt letztes Jahr kurz innehalten

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Dienstag, 8. Juni 2010
Ein typischer Tag im Leben des Herrn...
...neulich stand ich so in meinem Hausflur und fragte mich "Ist das Kunst oder kann das weg?"


Draussen freute ich mich darüber, dass die Vögel mir mal nicht aufs Auto gemacht hatten, sondern kreativer waren.


Ich freute mich kurz über die Aussicht vor meinem Haus (Winterhude).



Dann fuhr ich in die Stadt zum shoppen und auf dem Weg in die Stadt freute ich mich über einen rockbaren LKW-Fahrer.


Während meines Einkaufsbummels lachte ich über die neusten Schlagerplatten (wenn das die Donots wüssten...)

http://www.donots.com/index.php?f=1&;

Ich eschauffierte mich über Sprengstoffbadehosen für den Terrornachwuchs


und betrat die größte Videothek meines Lebens (eine Etage so groß wie eine ganze Videothek nur für Fressalien, eine mit Familien-, eine mit Erwachsenenunterhaltung, boah!)


Ich liess mich vegetarisch und


lokal motivieren und

ging gleich einen Kaffe trinken, um die Wirtschaft anzukurbeln.

Mein lokaler Kaffedealer stand auch gleich Kopf vor Freude über meinen Besuch.


Abends folgte ich dann dem weissen Kaninchentotenkopf und landete in der Barbarabar.



Dort spielte meine neue Lieblingsband.

http://www.myspace.com/mumfordandsons

Auf der Toilette lernte ich, dass nur der Mann vom Affen abstammt


und nach einer durchzechten Nacht kam ich morgens wieder nachhause (Wilhelmsburg).


So oder ähnlich sah einer meiner typischen Tage aus und wers glaubt, hat selber Schuld und wer sich über Ironie, Sarkasmus, Spiessigkeit, Rechtschreibung oder sonstirgendwas in diesem Text aufregt, dem sei gesagt:

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Sonntag, 2. Mai 2010
Düsselimpressionen
Auf meinen Reisen in die Heimat begegnen mir durch den neuen Blick des Quasitouristen auch in meiner Neststadt immer wieder neue Eindrücke, die ich für interessant halte. Zum Beispiel stellt im Badehaus an der Münsterstrasse eine Künstlerin aus, von denen eins mich in action zeigt ;-)




Weiterhin machte meine Stadt ihrem Image als Snobstadt alle Ehre beim Blick in die Speisekarte eines Lokals im Hafen (Vorspeisen für über 20 Euro).


Aber auch in Düsseldorf gibt es eine Gegenbewegung. Es wird das Kaufverhalten der Leute kommentiert



und in der Kiefernstrasse, Düsseldorfs Hafenstrasse, die mittlerweile zur Hälfte streetartmässig aufbereitet wurde,



wurde ein Einkaufsbunker errichtet,


gegen den die Bewohner eine Mauer zum Schutz aufgezogen haben

(Leider wars umgekehrt, aber das ist einfach zu traurig um wahr zu sein). Mehr unter:
http://www.contraste.org/Archiv/kieferns.htm
http://www.kiefern.de/

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Der letzte Schnee der Saison
Da fährt man mit seinem Auto geschafft nach dem Umzug in die neue Bude zum Festmahl danach und wer radelt einem bei schönstem Wetter einfach so über den Weg? Natürlich mit nem obercoolen Stylofahrrad und ne Buddel in der Arschtasche, Mr. Rocko Schamoni himself! Da ich das unbedingt loswerden musste, ists natürlich mal wieder Zeit was zu bloggen.

Lustigerweise fielen mir zum Anlass auch glatt noch ein paar Winterimpressionen in die Hände, die ich noch schnell loswerden will, bevor ihr bei dem schönen Wetter schon wieder vergessen habt, was Schnee ist. Denn was am Rhein noch als Winter gilt, konnte dieses Jahr an der Elbe schon als Frühling verstanden werden.

Der Schnappschuss an der S-Bahn-Station, lässt es schon erahnen,


aber erst das Bild von meiner Strassenecke zeigt das Wahre Ausmaß.


Auch die Parkplätze mussten schwer geräumt werden.


Die Elbe zeigte schwere Erfrierungen






und Flugenten träumten davon Flamingos zu sein (Ja, sie hatte zwei Beine).


Daher scheint die Forderung dieses jungen Mannes auch völlig berechtigt.

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